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Verbandssammler
Hauptsammelkanäle des Verbandes, zusammen 32,9 km lang
Durchmesser 20 cm bis 200 cm
VS 1: Kläranlage bis Wolfgangsee 14,2 km
VS 2: Ischlmündung bis Katrinbahn 2,9 km
VS 3: Steinfeldbrücke bis Lauffen 6,0 km
VS Haiden bis Radau 2,2 km
VS Weinbach 3,5 km
VS Weißenbach 2,7 km
VS Krottensee 1,4 km
Seeleitungen
Pumpendruckleitungen, am Seegrund des Wolfgangsees
verlegt, zusammen 19,0 km lang;
Durchmesser 15 cm bis 40 cm;
9 Leitungsstränge, davon
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Seepumpleitung St. Gilgen bis Gschwand 3,9 km
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Doppelleitung Forsthub bis Seeabfluss Strobl, je
3,8 km
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6 kleinere Leitungen, zusammen 7,5 km -
Letzte größere Verlegung von Seeleitungen in
Österreich -
Zweitgrößtes Seeleitungsprojekt Österreichs (nach
Attersee)
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Erstmalig Rohrproduktion am Seeufer durch
österreichische Firma, 1 km lange Rohrteilstücke
Landdruckleitungen
Pumpendruckleitungen für
Abwasser, an Land verlegt, zusammen 10,1 km lang; Durchmesser 13 cm bis
39 cm;
7
Leitungsstränge, davon
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Pumpleitung Gschwand bis Weidach 3,9 km
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6 kleinere Leitungen, zusammen 6,2 km
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Druckleitungen zur Verbindung der Pumpwerke mit
den Hauptpumpwerken
Pumpwerke
21 Pumpwerke mit
zusammen
2500 m³ Retentionsraum (Speicher bei Stromausfall)
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2 Hauptpumpwerke: Forsthub und St. Gilgen
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8 Seepumpwerke: Brunnwinkel, Fürberg, Lueg, St.
Wolfgang West und Mitte, Falkenstein, Dürstenbach
und Ried
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11 Landpumpwerke: Gschwand, Camping, Farchen,
Stockach, Zinkenbach, Nestner, Weinbach, Hallenbad,
Billroth, Strobl und Berau
Überwachungsanlage
Störungsmeldung und Betriebsüberwachung für die 21
Pumpwerke und Kläranlage, mit Verbindung
über das öffentliche
Telefonnetz zu 2 Meldezentralen in
Störungsmeldung erfolgt mit:
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Schalttafeltableau mit Leuchten
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Bildschirm mit Darstellung der Pumpwerke
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Telefondurchsage mit genauer Störungsangabe über
Sprachprozessor; Drucker mit Protokoll
Verbandskläranlage
Mechanisch-biologische Kläranlage mit Phospatfällung
und Schlammfaulung
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Mechanische Reinigung: 30 % Reinigung
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Regenbecken, Rechen, Sandfang, Vorklärbecken
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Biologische Reinigung: 95 % Reinigung
Belebtschlamm-Umlaufbecken mit feinblasiger Druckbelüftung, Gebläse mit Gasmotoren, Simultan Phosphatfällung mit Eisensalzen
Energiesparmassnahmen auf der Verbandskläranlage
Nutzung der Bioenergie des
Schlammes durch Faulung mit Klärgasgewinnung; durch große Faultürme
optimale
Gasausbeute; beste Isolierung der
Faultürme und Leitungen, verbessert durch Umbauung.
Kraft-Wärme-Kupplung durch
Nutzung des Klärgases in drei 80-kW-Gasmotoren (für Belüftungs-Gebläse
der Belebung und für Generator zur
Stromerzeugung); Motor-Abwärme wird
für alle Heizzwecke genutzt (Faultürme, Gebäude, Warmwasser,
Beckenkronen); vom Energieinhalt des
Gases werden 30% für mechanischen
Antrieb
und weitere 50% für Heizung genutzt.
Einsparung von rund 50%
Heizenergie für Frischschlammheizung durch
Schlamm-Schlamm-Spiralwärmetauscher (420kW Wärmeleistung) welcher
die Wärme des abgelassenen Schlammes und Trübwassers rückgewinnt.
Energieeinsparung bei der
Belüftung der Belebungsbecken – dem Hauptverbraucher jeder Kläranlage –
durch verschiedenste Betriebsweisen mit
Nitrifikation und
vorgeschaltener oder simultaner Denitrifikation, insbesondere aber durch
intermittierende Belüftung, wie sie besonders von der oö.
Kläranlagenüberwachung (Hr. DI Mayr) entwickelt
und empfohlen wird; diese Betriebsweise wird hier erstmalig für den
Betrieb mit kontinuierlich
laufenden Gasmotoren angepasst.
Energiekosten sind hier unter
10 Prozent der Betriebskosten der Kläranlage und rund 1 Prozent der Gesamtkosten der Abwasserbeseitigung.
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